IoT ohne eigenes Netz.NB-IoT Infrastruktur.

Nutzen Sie vorhandene Mobilfunknetze für Ihre Sensoren. Narrowband IoT (NB-IoT) ist die Lösung für bewegliche Assets und weit verteilte Messpunkte. Wir liefern die Hardware, die SIM-Karten und die Plattform.

Narrowband IoT

3GPP Standard (5G Ready)
Deep Indoor Penetration
Global Roaming

Mobilfunk für Maschinen.

NB-IoT (Narrowband IoT) ist ein globaler Funkstandard, der auf der LTE-Technologie basiert. Anders als LoRaWAN benötigt man hier kein eigenes Gateway. Die Sensoren funken direkt zum nächsten Mobilfunkmast der Telekom, Vodafone oder O2.

Plug & Play

Einschalten und Daten senden. Da die Netzabdeckung durch die Telcos bereitgestellt wird, entfällt der Aufbau einer eigenen Infrastruktur.

Enorme Gebäudedurchdringung

NB-IoT nutzt spezielle Modulationsverfahren, die bis zu 20dB tiefer in Gebäude dringen als normales LTE. Perfekt für Zähler in Kellern.

Roaming & Mobilität

Sensoren können den Standort wechseln (z.B. Container oder Baumaschinen) und buchen sich automatisch in die nächste Zelle ein.

Sicherheit

Standardisierte SIM-Karten-Authentifizierung und verschlüsselte Übertragung im lizenzierten Spektrum.

LoRaWAN oder NB-IoT?

Ein ehrlicher Vergleich. Es gibt keinen Gewinner, nur das richtige Werkzeug für den richtigen Job.

Kriterium
LoRaWAN (Eigenes Netz)
NB-IoT (Provider Netz)
InfrastrukturEigene Gateways nötigVorhandene Mobilfunkmasten
KostenEinmalig (Hardware)Laufend (SIM-Gebühren)
SensordichteViele Sensoren auf engem RaumVerteilte Einzelsensoren
MobilitätStationär (eigenes Netz)Roaming (europaweit)
EmpfehlungIndustriehallen, Gebäude, HäfenLogistik, Stadtwerke, Silos

Beide Technologien haben ihre Stärken. Für Campus-Lösungen empfehlen wir LoRaWAN, für mobile und weit verteilte Assets NB-IoT. Mehr zu LoRaWAN →

Wir zähmen die Komplexität.

NB-IoT klingt einfach ('ist ja nur ne SIM-Karte'), aber der Teufel steckt im Detail: Protokolle wie CoAP oder UDP sind schwer zu debuggen. Wir übernehmen das.

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merkaio core

Hardware

Wir liefern Sensoren mit vorinstallierten Industrie-SIMs (eSIM/Multi-IMSI). Kein manuelles Einlegen nötig.

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merkaio ops

Connectivity

Wir managen die Verträge. Ein Ansprechpartner, eine Rechnung. Egal ob Telekom oder Vodafone Netz.

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merkaio cloud

Data Bridge

NB-IoT-Sensoren sprechen oft kryptische Binärsprachen (UDP/CoAP). Unsere Cloud übersetzt diese in sauberes MQTT/JSON für Ihr Dashboard.

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merkaio dev

Plattform

Visualisierung in Grafana oder ThingsBoard - genau wie bei LoRaWAN. Für Sie sieht alles gleich aus.

Wann NB-IoT die richtige Wahl ist.

Drei typische Anwendungsfälle, bei denen Cellular IoT seine Stärken ausspielt.

Logistik & Tracking

Ein Container verlässt den Duisburger Hafen und fährt nach Rotterdam. NB-IoT trackt die Position und den Zustand (Temperatur/Erschütterung) über Landesgrenzen hinweg.

Dezentrale Füllstände

Sie haben 50 Altglas-Container oder Gastanks, verteilt über ganz NRW. Ein Gateway lohnt sich hier nicht. NB-IoT ist die Lösung.

Smart Metering

Wasserzähler tief im Keller von Privatkunden. Hier darf kein Gateway installiert werden. NB-IoT funkt die Daten aus dem Schacht.

Häufige Fragen zu NB-IoT

Alles was Sie über Cellular IoT wissen müssen

Ja. Da das lizenzierte Mobilfunknetz genutzt wird, fallen pro Sensor geringe Konnektivitätskosten an (ähnlich einem Handyvertrag, aber im Cent-Bereich). Wir bündeln diese Kosten oft in unsere Service-Pauschale.
Nichts. NB-IoT (und LTE-M) sind Teil des 5G-Standards. Sie sind explizit als Nachfolger für 2G/3G konzipiert und zukunftssicher für die nächsten Jahrzehnte.
Nicht zwingend. NB-IoT hat eine deutlich höhere Reichweite und Durchdringung als normales LTE (bis zu +20dB). Oft haben Sensoren im 2. Untergeschoss noch Empfang, wo Ihr Smartphone längst 'Kein Netz' anzeigt.
Ja, das ist oft die beste Strategie. Nutzen Sie LoRaWAN für Ihr Werksgelände (kostengünstig, hohe Dichte) und NB-IoT für LKWs oder Außenlager. In der merkaio Plattform laufen beide Datenströme in einem Dashboard zusammen.
LTE-M ist der 'große Bruder'. Es erlaubt höhere Datenraten und sogar Sprache, verbraucht aber etwas mehr Energie. NB-IoT ist strikt auf Energiesparen und Gebäudedurchdringung optimiert. Wir beraten Sie, welcher Standard für Sie passt.
Das ist eine der größten Hürden bei NB-IoT. Um Datenvolumen und Energie zu sparen, nutzen Sensoren oft schlanke Protokolle wie UDP oder CoAP statt dem web-freundlichen HTTP oder MQTT. Die merkaio-Lösung: Unsere Plattform fungiert als "Middleware". Wir nehmen die UDP-Pakete der Netzbetreiber entgegen, decodieren die Payload (z. B. von Milesight) und leiten sie als sauberes JSON-Objekt via MQTT oder REST-API an Ihr Dashboard weiter. Sie müssen sich nicht mit Hex-Codes herumschlagen.
Ehrlich gesagt: Meist etwas kürzer. Ein NB-IoT-Sensor muss sich aktiv mit dem Mobilfunkmast synchronisieren ("Handshake"), was mehr Energie kostet als das "Fire-and-Forget"-Prinzip von LoRaWAN. Dennoch sind Laufzeiten von 3 bis 8 Jahren realistisch, wenn man Features wie PSM (Power Saving Mode) und eDRX (Extended Discontinuous Reception) korrekt konfiguriert. Wir übernehmen diese Feinjustierung für Sie.
Nein. NB-IoT hat eine hohe Latenz (Verzögerung). Wenn ein Sensor im Tiefschlaf ist, kann es mehrere Sekunden bis Minuten dauern, bis er wieder "aufwacht" und Daten sendet. Für kritische Echtzeit-Anwendungen (Maschinensteuerung) ist es ungeeignet - hier sind lokale Kabel oder spezielle 5G/Campus-Netze nötig. Für Zählerstände oder Füllstände ist die Latenz jedoch irrelevant.
Theoretisch ja, aber wir raten zur Vorsicht. Die Bandbreite von NB-IoT ist sehr gering. Ein Firmware-Update kann Stunden dauern und die Batterie massiv belasten (bis zu 20-30% Kapazität kosten). Wir empfehlen FOTA nur für kritische Sicherheits-Patches, nicht für "Nice-to-have"-Features.
Nein. Für industrielle Rollouts nutzen wir Hardware mit fest verlöteten SIM-Chips (MFF2 / eSIM). Das ist robuster gegen Vibrationen (wichtig bei Maschinen/Containern) und Korrosion. Zudem entfällt der manuelle Aufwand beim Bestücken.
Jein. NB-IoT-Roaming ist komplexer als bei normalem LTE, da die Netzbetreiber spezielle Abkommen brauchen. Unsere Lösung: Wir nutzen sogenannte Multi-IMSI SIM-Karten. Diese Karten können virtuell den Anbieter wechseln (z. B. von Telekom Deutschland auf AT&T USA), um überall als "lokale" Karte akzeptiert zu werden. So garantieren wir grenzüberschreitendes Tracking.
Da NB-IoT auf der normalen LTE-Infrastruktur läuft, profitieren Sie von der hohen Verfügbarkeit der großen Telcos. Fällt ein Mast aus, versucht sich der Sensor in die nächste Zelle einzubuchen (sofern in Reichweite). Im Gegensatz zu einem privaten Gateway (Single Point of Failure) haben Sie hier eine gewisse Redundanz durch das öffentliche Netz.
Es bietet eine andere Art der Sicherheit. Da NB-IoT im lizenzierten Spektrum funkt, ist es schwerer zu stören (Jamming) als offene Frequenzen. Zudem authentifiziert sich jedes Gerät per SIM-Karte eindeutig im Netz. Für kritische Infrastruktur (KRITIS) wird NB-IoT daher oft bevorzugt.
Nein. NB-IoT wurde spezifisch für "Massive IoT" entwickelt. Eine einzelne Funkzelle kann theoretisch bis zu 50.000 Geräte verwalten, da die Datenpakete extrem klein sind. Es ist die ideale Technologie für flächendeckende Smart-Metering-Rollouts in Städten.
Ja, aber ungenau. Über die Mobilfunkzellen (Cell-ID Triangulation) können wir den Standort auf ca. 500m bis 2km genau bestimmen. Das reicht oft, um zu wissen, in welcher Stadt ein Container steht, ohne dass ein stromfressendes GPS-Modul verbaut sein muss. Für exaktes Tracking empfehlen wir Sensoren mit GPS+NB-IoT-Kombi.

Sprechen wir über Ihre Infrastruktur. Digital und vor Ort.

Ob IoT-Plattformentwicklung, Hardwareauswahl, Managed Hosting für ChirpStack, ThingsBoard, Grafana oder NetBird VPN, oder Migration von einem Self-Hosted-Setup - wir finden die passende Lösung für Ihren Anwendungsfall. Buchen Sie ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch, unverbindlich.

Timo Wevelsiep

Ihr Ansprechpartner

Timo Wevelsiep

Gründer, merkaio

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