Das Rückgrat des IoT.LoRaWAN Infrastruktur.

Kein WLAN, kein LTE, keine Kabel. LoRaWAN ist der globale Standard für energieeffiziente, weitreichende Vernetzung von Sensoren. Wir machen die Technologie für Sie nutzbar - skalierbar und sicher.

LoRaWAN
AES-128 Verschlüsselung
10+ km Reichweite
10+ Jahre Batterie

LoRaWAN einfach erklärt.

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) ist eine Funktechnologie, die speziell für das Internet der Dinge entwickelt wurde. Sie löst das Problem, das WLAN und Mobilfunk nicht lösen können: Kleine Datenmengen über riesige Distanzen zu senden, ohne den Akku zu belasten.

Enorme Reichweite

Bis zu 15 km im freien Feld, tiefe Durchdringung in Gebäuden (Keller, Schächte).

Batterielaufzeit

Sensoren senden nur kurz und 'schlafen' sonst. Laufzeiten von 5 bis 10 Jahren sind Standard.

Sicherheit

End-to-End Verschlüsselung (AES-128) vom Sensor bis zum Server.

Skalierbarkeit

Ein Gateway kann tausende Sensoren verwalten. Das Netz wächst mit Ihren Anforderungen.

Wie ein LoRaWAN-Netzwerk funktioniert.

TemperaturFeuchtigkeitEnergieDruckGatewayLoRa → IPNetwork ServerChirpStackApp ServerDatenbankDashboardsMonitoringAnalyseAlarmierungIntegrationen
LoRa (Funk)
Kabel / Internet
1

Device (Der Sensor)

Misst Temperatur, Füllstand oder Vibration. Sendet verschlüsselte Datenpakete.

merkaio core: Wir liefern vorkonfigurierte Sensoren.

2

Gateway (Der Empfänger)

Hängt am Mast oder Dach. Empfängt Signale von tausenden Sensoren und leitet sie ins Internet weiter (via LTE/Ethernet).

merkaio ops: Wir überwachen die Gateways 24/7.

3

Network Server (Die Zentrale)

Hier werden Daten entschlüsselt, Duplikate gefiltert und Geräte verwaltet.

merkaio cloud: Wir hosten ChirpStack für Sie.

4

Application (Das Dashboard)

Visualisierung und Alarmierung.

merkaio dev: Grafana/ThingsBoard Integration.

Technologie-Vergleich.

Warum LoRaWAN und nicht NB-IoT oder WLAN?

FeatureLoRaWANWLANNB-IoT / 5G
Reichweite
Hoch
Niedrig
Hoch
Batterie
Jahre
Tage
Monate/Jahre
Kosten
Gering
Mittel
Laufende Kosten
Gebäude
Tief
Schwach
Gut
Einsatz
Sensoren, Metering
Video, Surfen
Mobile Assets

Fazit: LoRaWAN ist der Sieger für stationäre Sensoren und Campus-Lösungen. Für mobile Assets und verteilte Standorte empfehlen wir NB-IoT. Mehr zu NB-IoT →

Wir bauen Ihr Netz.

Ein LoRaWAN-Netz ist mehr als nur ein Gateway aufzustellen. Funkwellen verhalten sich komplex. Wir nutzen Simulations-Software, um die optimale Positionierung zu berechnen.

Simulation

Reichweitenberechnung vor der Installation.

Site Survey

Messung vor Ort im Ruhrgebiet & NRW.

Gateway-Management

Updates, Security-Patches und Monitoring.

Gateway Coverage Visualization

Häufige Fragen zu LoRaWAN

Alles was Sie über LoRaWAN wissen müssen

LoRaWAN ist nicht für große Datenmengen (Bilder, Video, Audio) oder Echtzeit-Steuerungen im Millisekunden-Bereich gemacht. Die Bandbreite ist sehr gering (wenige Bytes pro Nachricht). Es ist die perfekte Technologie für Zustandsdaten (Temperatur, Füllstand, Zählerstand, Position), aber nicht für Überwachungskameras oder schnelles Surfen.
Da LoRaWAN ein lizenzfreies Frequenzband nutzt, gibt es Regeln zur 'Fairness' (Duty Cycle). Ein Gerät darf meist nur 1% der Zeit senden. In der Praxis bedeutet das: Intervalle von 5, 10 oder 15 Minuten sind problemlos möglich und Standard. Für sekündliche Messungen ist LoRaWAN die falsche Technologie.
Nein. LoRaWAN-Sensoren senden mit extrem geringer Leistung (max. 25 mW) und nur für wenige Millisekunden pro Stunde. Zum Vergleich: Ein Handy am Ohr sendet mit bis zu 2.000 mW. Die Strahlenbelastung durch ein LoRaWAN-Netzwerk ist im Vergleich zu WLAN oder Mobilfunk verschwindend gering.
Public (z.B. TTN, Telcos): Sie nutzen das Netz eines Anbieters. Ihre Daten laufen über fremde Infrastruktur. Die Abdeckung kann lückenhaft sein (besonders in Kellern). Private (merkaio Ansatz): Wir bauen Ihr eigenes Netz auf Ihrem Gelände. Sie haben volle Kontrolle über die Gateways, garantierte Abdeckung genau dort, wo Sie sie brauchen (z.B. im Untergeschoss), und die Daten verlassen nicht unnötig Ihre Hoheit.
Wir setzen auf professionelle Gateways (z.B. von Milesight) mit integriertem Puffer-Speicher. Wenn die Internetverbindung (Uplink) ausfällt, speichert das Gateway die Sensordaten lokal zwischen. Sobald die Verbindung wieder steht, werden die Daten an den Server nachgereicht. So gehen keine Messwerte verloren.
Ja, das ist möglich (Klasse C Geräte). Sie können Befehle an Aktoren senden, z.B. 'Ventil schließen' oder 'Licht dimmen'. Da LoRaWAN aber primär auf das Empfangen von Daten optimiert ist und Downlinks die Netzwerkkapazität stärker belasten, empfehlen wir dies nur für gelegentliche Schaltvorgänge, nicht für permanente Regelkreise.
Absolut. Das ist einer der stärksten Use Cases ('Retrofit'). Wir nutzen LoRaWAN-Controller (z.B. Milesight UC300), die alte analoge Signale (4-20mA, 0-10V) oder digitale Schnittstellen (RS485/Modbus) abgreifen und per Funk übertragen. So wird ein 30 Jahre alter Wasserzähler oder eine Drehmaschine 'smart', ohne die Steuerung auszutauschen.
Die Herstellerangabe 'bis zu 10 Jahre' ist unter Laborbedingungen (25°C, seltenes Senden). In der Realität planen wir konservativer: Bei einem Sendeintervall von 15 Minuten und normalen Bedingungen halten gute Sensoren 3 bis 5 Jahre. In kalten Umgebungen (Kühlhaus) etwas kürzer. Der Batteriestatus wird jedoch permanent überwacht, sodass ein Wechsel planbar ist.
LoRaWAN nutzt eine doppelte Verschlüsselung mit AES-128. Network Session Key: Garantiert die Authentizität des Geräts im Netzwerk. Application Session Key: Verschlüsselt die eigentlichen Nutzdaten (Payload). Selbst wenn jemand den Funkverkehr mithört, sieht er nur Datensalat. Erst auf Ihrem Server werden die Daten entschlüsselt.
Anders als bei NB-IoT oder Mobilfunk benötigen LoRaWAN-Sensoren keine SIM-Karte und keinen Mobilfunkvertrag pro Gerät. Sie haben einmalige Anschaffungskosten für die Hardware. Die laufenden Kosten bei merkaio beziehen sich auf den Betrieb der zentralen Infrastruktur (Managed Gateway & Network Server), egal ob Sie 50 oder 500 Sensoren in diesem Netz betreiben. Das macht die Skalierung extrem günstig.
Ja. LoRaWAN ist ein offener Standard der LoRa Alliance. Wir können einen Temperatursensor von Hersteller A, einen Füllstandssensor von Hersteller B und ein Gateway von Hersteller C in demselben Netzwerk betreiben. Das schützt Sie vor dem 'Vendor Lock-in' eines einzelnen Hardware-Lieferanten.
LoRa-Wellen sind physikalisch sehr langwellig (868 MHz). Sie durchdringen feste Materie wie Beton oder Erdreich deutlich besser als das kurzwellige WLAN (2.4 GHz). Deshalb haben wir oft noch Empfang in Kellern, Aufzugsschächten oder hinter Stahltüren, wo Handys längst 'Kein Netz' anzeigen.

Sprechen wir über Ihre Infrastruktur. Digital und vor Ort.

Ob IoT-Plattformentwicklung, Hardwareauswahl, Managed Hosting für ChirpStack, ThingsBoard, Grafana oder NetBird VPN, oder Migration von einem Self-Hosted-Setup - wir finden die passende Lösung für Ihren Anwendungsfall. Buchen Sie ein kostenloses 30-Minuten-Gespräch, unverbindlich.

Timo Wevelsiep

Ihr Ansprechpartner

Timo Wevelsiep

Gründer, merkaio

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